Diskussion zu UA18.3 zum Antrag #7931 Ernährungssouveränität / souveraineté alimentaire


#1

Antrag

Der Vorstand beantragt #7916, über die Parolenfassung betreffend der Ernährungssouveränität-Initative eine Urabstimmung durchzuführen.

Volksinitiative vom 30. März 2016 «Für Ernährungssouveränität. Die Landwirtschaft betrifft uns alle» (BBl 2018 1477).

https://www.bk.admin.ch/ch/d/pore/vi/vis455.html

Komitee Seite:
https://www.ernährungssouveränität.ch/
www.souverainete-alimentaire.ch
www.uniterre.ch
Begründung

Diese Initiative wird am 23. September 2018 zur Abstimmung gelangen.
Eine PV zur Beschlussfassung ist nicht möglich.
Die Basis soll zum Mitmachen animiert werden.


Français
Motion

Le comité propose #7916 de tenir une votation de base pour une prise de position sur l’initiative populaire fédérale ‘Pour la souveraineté alimentaire. L’agriculture nous concerne toutes et tous’.

https://www.bk.admin.ch/ch/f/pore/vi/vis455.html

www.souverainete-alimentaire.ch
www.uniterre.ch
Argumentaire

Le débat pour la votation commencera en 23 september 2018.
A GA for description is not possible.
La base devrait y participer activement.


#2

Er achtet auf eine Versorgung mit überwiegend einheimischen Lebens- und Futtermitteln und darauf, dass bei deren Produktion die natürlichen Ressourcen geschont werden.

Ich möchte nicht überwiegend mit einheimischen Lebensmitteln versorgt werden, sondern Banane & Co essen, wann und wie oft mir danach ist.

Er trifft wirksame Massnahmen mit dem Ziel:
a. die Erhöhung der Zahl der in der Landwirtschaft tätigen Personen und die Strukturvielfalt zu fördern;

Das kann nur heissen, dass wir noch mehr Subventionen bezahlen müssen.

Er verbietet in der Landwirtschaft den Einsatz genetisch veränderter Organismen sowie von Pflanzen und Tieren, die mithilfe von neuen Technologien entstanden sind, mit denen das Genom auf nicht natürliche Weise verändert oder neu zusammengesetzt wird.

Die alte und neue Gentechnik zu verbieten ist einfach nur Fortschrittsfeindlich. Statt auswüchse wie Patenten und Glyphosat zu regulieren wird der Forschungsstandort Schweiz weiter beschädigt.

Zum Erhalt und zur Förderung der einheimischen Produktion erhebt er Zölle auf der Einfuhr von landwirtschaftlichen Erzeugnissen und Lebensmitteln und reguliert deren Einfuhrmenge.

Protektionismus pur. Selbstverständlich auf kosten der Konsumenten.

Fazit: Eine Rückwärtsgewandte Initative sondergleichen, gewürzt mit Subvetionen und Protektionimus. NEIN danke!