Diskussion zur UA18.3 zum Antrag #7932 "Fair-Food Initiative / aliments équitables"


#1

Deutsch
Antrag

Der Vorstand beantragt #7916, über die Parolenfassung betreffend der Fair-Food Initiative eine Urabstimmung durchzuführen.

Volksinitiative vom 26. November 2015 «Für gesunde sowie umweltfreundlich und fair hergestellte Lebensmittel (Fair-Food-Initiative)» (BBl 2018 1475);

https://www.bk.admin.ch/ch/d/pore/vi/vis452.html

Komitee Seite:


Begründung

Diese Initiative wird am 23. September 2018 zur Abstimmung gelangen.
Eine PV zur Beschlussfassung ist nicht möglich.
Die Basis soll zum Mitmachen animiert werden.


Français
Motion

Le comité propose #7916 de tenir une votation de base pour une prise de position sur l'initiative populaire fédérale 'Pour des denrées alimentaires saines et produites dans des conditions équitables et écologiques (initiative pour des aliments équitables)

https://www.bk.admin.ch/ch/f/pore/vi/vis452.html

comitee:


Argumentaire

Le débat pour la votation commencera en 23 september 2018.
Un GA pour décision n'est pas possible.
La base devrait y participer activement.


#2

a. Er erlässt Vorschriften zur Zulassung von Lebens- und Futtermitteln und zur Deklaration von deren Produktions- und Verarbeitungsweise.

Hab ich schon gesagt, dass ich Fan vom Cassis-de-Dijon-Prinzip bin? Also gerade nicht von solchen nationalen Alleingängen.

b. Er kann die Vergabe von Zollkontingenten regeln und Einfuhrzölle abstufen.

Sprich die Lebensmittel aus Entwicklungsländern werden künstlich verteuert, damit dort ja kein Aufschwung einsetzen kann. Eine sehr faire Politik. Nicht.

c. Er kann verbindliche Zielvereinbarungen mit der Lebensmittelbranche, insbesondere mit Importeuren und dem Detailhandel, abschliessen.
d. Er fördert die Verarbeitung und die Vermarktung regional und saisonal produzierter Lebensmittel.

Sprich die Konsumenten sollen in ihrer Auswahl eingeschränkt und bevormundet werden. Nein danke!

Ich bin ja grundsätzlich für faire Arbeitsbedingungen und Umweltschutz. Nur erreicht diese Initative das nicht. Denn die Grundvoraussetzung dafür ist, dass wir möglichst viele Produkte aus Entwicklungsländern konsumieren, damit die Menschen dort ein Einkommen haben.und sich auch um Umweltschutz kümmern können.

Dazu müssten wir die Zölle und Kontingente streichen und stattdessen den Menschen in Entwicklungsländern einen direkten Anspruch gegen Schweizer Unternehmen auf faire Löhne, Menschenrechte und eine intaikte Umwelt geben.

Fazit: Diese Initative sollte eigentlich Protektionismus-Initative heissen. Sie erreicht ihr Ziel nicht, deshalb NEIN.